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Resultate

News - Resultate

UW RugbySchweizermeisterschaft

23. März 2019, Luzern

 

Gruppenphase

UW Rugby SM 2019 Grupp

Resultate Gruppenphase

UW Rugby SM 2019 GruppenRangliste

 

Turnierrangliste

1. USZ Zürich 1
2. UWR Bâle
3. SLRG Luzern
4. USZ Zürich 2
5. Helvetia (Damen)

 

 

Rangliste Schweizer Meisterschaft

1. USZ Zürich 1
2. SLRG Luzern
3. Helvetia (Damen)

 

Basel und USZ Zürich 2 setzten Spieler ohne SUSV-Mitgliedschaft ein und spielten daher Ausser Konkurrenz.

Anzumerken ist, dass der USZ Zürich 2 durch die Aufnahme von drei Aarau Spielern ausser Konkurrenz spielen musste und daher nicht in der offiziellen Rangliste aufgeführt wird. Bei Basel haben drei Freiburger (D) mitgespielt.

 

Läckerli Cup 2018: So international wie noch nie

Strahlender Sonnenschein, angenehm kühles Wasser und
150 angefressene Unterwasserrugby-Spieler aus allen Ecken der Welt − für den UW-Rugby Bâle blieb am vergangenen Turnier­wochenende nichts zu wünschen übrig.

 










 

 

Resultate UW-Rugby Bâle:
Dropbears (3:2), TSV Malsch (1:2), Freiburg (0:3; Viertelfinal 0:5), Czech-Austrian Friends (3:2), Bordeaux-Aachen (1:0 nach Penaltyschiessen)

Rangliste:
1. Manta Saarbrücken
2. 1. TC Freiburg
3. TSV Malsch
4. UWR Luxembourg
5. UW-Rugby Bâle
6. Bordeaux-Aachen
7. Orka Ronilackiklub
8. Czech-Austrian Friends
9. TC Pulpo Wiesbaden
10. Dropbears
11. UWR Bodensee
12. USZ Zürich


Helvetia am Championscup 2019

Wie letztes Jahr fuhr ich im Nachtzug nach Berlin an den Championscup, und dieses Mal waren wir schon zu sechst aus dem USZ. Der Nachtzug ist im Übrigen sehr empfehlenswert, und hoffentlich steigen in den kommenden Jahren noch mehr USZler und Helvetia-Damen darauf um. Die Anreise wird so sehr gemütlich, gesellig und umweltfreundlich.

Gut ausgeschlafen kamen wir in Berlin an und gingen ins Hostel zum Brunch. Berlin zeigte sich dieses Jahr etwas sonniger und milder, und als wir gegen Mittag im Hallenbad Tempelhof eintrudelten, schien fast die Sonne. Helvetias erstes Spiel war gleich das Wichtigste des Turniers – wenn auch im Rückblick nicht das Aufregendste. In unserer Gruppe waren die Connecticut Makos das Team, welches wir besiegen konnten. Letztes Jahr hatten sie uns ganz knapp geschlagen, nun waren wir aber besser aufgestellt. Das Spiel begann – auch wie letztes Jahr – hektisch. So gab es abwechselnd Tore bis es am Ende 3:3 stand. Da Helvetia zu wenig oft zusammen trainiert, brauchen wir im Moment immer noch etwas länger, bis wir unser Spiel gefunden haben und durchsetzen können.

Dieses Jahr gab es schon in der Gruppenrunde Penaltys. Simi wehrte den Makos-Penalty souverän ab und Miri setzte unseren ersten um, so gewannen wir das Spiel zu unserer grossen Erleichterung 3:4.

Das zweite Spiel gegen die Orcas erinnerte mich an unser letztjähriges Spiel gegen Duisburg. Die Kolumbianerinnen waren uns stark überlegen, was uns allerdings zu viel besseren Leistungen befeuerte als zuvor das Spiel auf Augenhöhe gegen die Makos. Anfangs griffen wir sogar an, und dank starkem Forechecking hielten wir die Verteidigung weitere fünf Minuten aufrecht. Zu Ende der ersten Halbzeit brachen die Orcas schliesslich das erste Mal durch. In die zweite Hälfte stiegen die Orcas mit neuer Energie und Motivation ein, und wir konnten nicht genügend dagegenhalten. So kassierten wir gleich zu Beginn zwei Tore, bauten unsere Verteidigung dann aber wieder auf. Aufgrund unserer Erschöpfung gegenüber den extrem schnellen Kolumbianerinnen kassierten wir danach noch zwei Körbe. Auf das abschliessende  0:5 waren wir aber sehr stolz, es hätte weit schlimmer kommen können.

Das dritte Spiel am Samstagmorgen gegen Amager war ähnlich anstrengend, obwohl die Däninnen nicht mit einer vollen Wechselbank spielten. Deswegen waren sie etwas weniger präsent und nicht ganz so höllisch schnell wie die Orcas, aber sie machten es mehr als wett durch Entschiedenheit und Zusammenspiel. Wir verteidigten unser Tor, kassierten aber trotzdem 7 Tore. Wir hätten Amager mehr im Forechecking aufhalten müssen, wie im letzten Match. Das extrem taktische Spiel der Däninnen war schwieriger zu kontern als die konditionelle Überlegenheit der Kolumbianerinnen.

Das vierte Spiel gegen Barcelona war bei weitem das enttäuschendste. Zusammen mit Firenze, Wien und den Makos war Barcelona eins der Teams, die eher auf unserem Niveau spielten. Hätten wir unser sichereres und entschiedeneres Spiel von den letzten zwei Spielen weiterziehen können, wären unsere Chancen gut gestanden. Ich frage mich, wie wir gegen Firenze gespielt hätten, die noch etwas schwächer waren, aber man kann sich seine Gegner halt nicht aussuchen.

Unser fünftes und letztes Spiel war sehr anstrengend, und fast ein bisschen zu spannend, aber auch sehr erfolgreich. Wir spielten um neun Uhr abends noch einmal gegen die Makos. Beide Teams kamen enorm motiviert in diese Revanche. Im Gegensatz zu unserer ersten Begegnung setzten wir die Makos von Anfang an unter Druck und kontrollierten das Spiel. Nach einigen Angriffen wurde ein Penalty gegen die Makos gepfiffen, den Simi sicher umsetzte. Dieses Tor energetisierte die zwei doch schon etwas verbrauchten Teams nochmals. In einem schnellen Gegenstoss erzielte Tamara unser 2:0. In den nächsten 5 Minuten mussten wir diesen Vorsprung hart verteidigen und hatten sogar einige gute Chancen. Es gab einige Freistösse und viele Rangeleien. Zwei müde und aufgeregte Teams spielen häufig etwas unsauber. Gleich am Anfang der zweiten Halbzeit fingen wir uns auch unsere erste Zweiminutenstrafe ein, verteidigten also weiter zu fünft. Anderthalb Minuten später fiel ein Penalty gegen uns, den Simi verteidigte und in der Mitte nicht ganz regelkonform  abbrach, da die Angreiferin sehr brutal vorging. Damit kassierten wir eine zweite Zweiminutenstrafe und eine Wiederholung des Penaltys. Nun war Isa am Korb, und sie verteidigte ihn souverän 40 Sekunden am Stück unter Wasser, währenddem die Angreiferin zwei Mal Luft holen ging, und das Tor nach unermüdlichem Angriff in den letzten 5 Sekunden schoss. Die beiden trudelten erschöpft nach oben, die Makos jubelten, aber dann wurde das Hallenbad plötzlich still, denn die Angreiferin war bewusstlos an der Wasseroberfläche angekommen. Zum Glück wurde sie innert Sekunden aus dem Wasser gehievt, und war kurz darauf wieder bei Bewusstsein. In der nächsten halben Stunde wurde sie mit Decken, Wasser und Traubenzucker an Land wieder aufgepäppelt. Ein typisches kurzes Stressblackout, das zum Glück sofort bemerkt wurde. Das Spiel ging weiter. Die Nerven aller Beteiligten waren nun zum Zerreissen gespannt, und Helvetia immer noch in Unterzahl. Wir gingen sogar noch in den Angriff. Nun hatten wir sie im Griff, und konnten die Partie sicher zu Ende spielen. Der Abpfiff war eine riesige Erleichterung, wahrscheinlich fast noch mehr für unseren Trainer und die anderen Herren am Rand, für die der Match am Beckenrand wohl ziemlich nervenaufreibend gewesen war.

Der Champions Cup dieses Jahr war eine gute Bestandsaufnahme für Helvetia. Wir standen dieses Jahr schon viel stärker als geeintes Team, statt als lose Spielgemeinschaft da. Äusserlich hatte das sicher auch mit unseren tollen neuen Teambadeanzügen zu tun, die wir dieses Jahr anschafften. An dieser Stelle möchten wir unserem Sponsor, der Richnerstutz AG, sowie dem SUSV vielmals für ihre finanzielle Unterstützung bei den Anzügen danken! Man fühlt sich damit schon fast wie eine professionelle Mannschaft.
Im tatsächlichen Spiel massen uns dieses mit einer vollen Wechselbank mit Teams allerlei Niveaus und wissen nun, worauf wir reagieren und woran wir arbeiten müssen. Zuerst brauchen wir regelmässigere gemeinsame Trainings und mehr Turniererfahrung, das entspricht in etwa unsere to-do Liste fürs Jahr 2020. Ganz abgesehen davon war das Wochenende mit dem Team in Berlin aber wieder einmal ein Riesenspass. Ich freue mich auf die nächste UWR-Saison mit Helvetia!
Kathrin Heierli


Salzburger Stier 2020

Am Samstag treffen wir uns zum Zmorge um 07:00 Uhr. Um 07:45 fährt das Taxi zum Sportzentrum Rif. Unser Line-up ist wie folgt: 4 Stürmer (Martin, Yves, Michael, Aurel), 3 Goalies (Hitsch, Pädde, Dominik), 3 Deckel (Piccolo, Mathias, Nils). Die Zielvorgabe des Team-Captains (Mathias) lautet «nicht Letzter» werden.


Im ersten Spiel treffen wir auf STC Graz und gewinnen 3:1. Ein Erfolg, der unserer neuen ungewohnten Teamzusammensetzung einen guten Start ins Turnier ermöglicht. Resultatmässig kann es so weitergehen. Die Sicht im Becken ist leider schlecht, aber die Bedingungen sind für alle dieselben.
Nach mehr als 1 ½ Stunden geht es zum zweiten Gruppenspiel gegen PF Ceske Budejovice (Budweis) ein eingespieltes reines Männerteam aus Tschechien. Es wird das erwartete ruppige Spiel, das wir leider mit 1:2 verlieren. Unser Zusammenspiel wird immer besser auch wenn wir zugegebenermassen meistens in unserer Platzhälfte spielen.
Das letzte Gruppenspiel entscheidet auf welchem Gruppenrang wir landen. Das Turnierziel haben wir bereits erfüllt. Wir steigen in den Kampf gegen TC Stuttgart, zeigen ein gutes Spiel und gewinnen 3:1.


Wir landen auf dem 2. Gruppenrang, was bedeutet, dass wir uns im Halbfinale mit dem Gruppenersten der Gruppe A messen dürfen.
Wir spielen stark, der Gegner Triton Beroun ist aber deutlich stärker, und so kassieren wir in regelmässigen Abständen Tore. Am Ende steht es deutlich 0:10. Der Gegner ist konditionell und körperlich überlegen und dazu noch gut eingespielt. Gold und Silber sind also weg, es bleibt uns, die Konzentration auf das Spiel um Bronze zu richten.
Obwohl wir alle schon ziemlich platt sind geht es nun ins letzte Spiel gegen STC München. Es gestaltet sich ein ausgeglichenes Spiel mit Aktionen auf beiden Seiten. Durch einen Konter während der ersten Halbzeit gehen wir 1:0 in Führung. Es geht noch sehr lange und wir spielen genau so weiter. Es gelingt uns, das 1:0 zu halten. Die Sensation bahnt sich an: Wir gewinnen Bronze! Unser Bayer hat die Münchner mit dem einzigen Tor des Spiels besiegt!
Toll gemacht Jungs! Das macht Mut für weitere Aufgaben!